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O M P UDer neue Schlüssel- eine Harmonielehre - |
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2. Die Quinte Der im ersten Kapitel beschriebene Versuch mit der halbierten schwingenden Saite stammt von Pythagoras aus dem sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Beim Teilen der Saite im Verhältnis 1:2 erklingt ein neuer Ton: Die Quinte. Nehme ich beispielsweise bei einer Gitarre den Ton a und teile die Saite im Verhältnis 1:2, indem ich den Finger über dem Ende des siebten Bundes auf die Saite lege, höre ich den Ton e. Diese enge Verwandtschaft zwischen dem Grundton und seiner Quinte ist also nicht von Menschen erfunden, sondern eine Vorgabe der Natur, die man jederzeit mit diesem Experiment überprüfen kann. Ordne ich die Reihe meiner gefundenen Quinten wie die Stunden auf einer Uhr, erhalte ich den Quintenzirkel: Eine Stunde weiter bedeutet hier eine Quinte weiter. |
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Der oben beschriebene Weg des Kammertons a nach fis verlief von drei bis sechs Uhr. |
PraxisteilSpielt und experimentiert mit zwei, drei vier und fünf benachbarten Quinten. |
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Hier meine Versuche: Quintus mit zwei Nachbartönen im Quintenzirkel Quintus III. mit drei Nachbartönen im Quintenzirkel Quintus IV. mit vier Nachbartönen im Quintenzirkel |